Mein Blog – Gedanken,
die Raum brauchen
Gedanken und Geschichten
In diesem Blog teile ich kurze Texte und Gedanken aus dem Leben.
Beobachtungen, die im Alltag entstehen.
Momente des Innehaltens, des Zweifelns, des Weitergehens.
Diese Texte wollen nichts erklären und niemanden überzeugen.
Sie möchten begleiten. Vielleicht erinnern sie daran, still zu werden,
hinzuhören und dem eigenen Weg ein Stück mehr zu vertrauen.

Lebensgeschichte - Beispiel
Diese Geschichte erzählt von Abschied, Treue und der stillen Kraft, die oft erst im Rückblick sichtbar wird. Ein Mann, der über Jahre für seine schwer erkrankte Frau da war, entdeckt nach ihrem Tod, dass wahre Stärke nicht laut sein muss. Zwischen Schmerz, Erinnerung und einem vorsichtigen neuen Anfang wächst in ihm die Erkenntnis, dass ihn das, was ihn so lange getragen hat, auch weiterhin halten wird. Eine berührende Geschichte über Verlust, Glauben und den Mut, dem Leben wieder einen Schritt entgegenzugehen.
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Verabschiedung Ruhestand - Beispiel
Diese Abschiedsrede würdigt eine Mitarbeiterin, die über mehr als 30 Jahre hinweg mit außergewöhnlicher Sorgfalt, Verlässlichkeit und Fachkompetenz die Lohnbuchhaltung geprägt hat. Mit stillem Engagement, hoher Genauigkeit und großem Verantwortungsbewusstsein war sie weit mehr als nur eine zuverlässige Fachkraft – sie wurde zu einer tragenden Säule des Unternehmens. Der Text ist ein wertschätzender Rückblick auf ein Berufsleben voller Treue, Haltung und stiller Exzellenz.
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Ein gutes Gespann - Mut macht stark
Ich lernte Jochen nicht in einer perfekten Lebensphase kennen,
sondern mitten im echten Leben.
Und genau dort zeigte sich sofort, was ihn ausmacht. Jochen hatte schon früh gelernt, dass das Leben nicht immer einfach spielt.
Mit nur zwei Jahren ein Schlaganfall,
die rechte Hand blieb gelähmt.
Doch er entschied sich sehr früh für etwas anderes:
nicht für Mitleid, nicht für Stillstand,
sondern für Zuversicht.
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Der liebe Gott arbeitet auch nachts
„Ich muss noch nachdenken!“, sagte Matthias und runzelte die Stirn.
„Ganz doll nachdenken!“
Der liebe Gott setzte sich daneben und lächelte.
„Worüber denn, Matthias?“
„Na über alles!
Ob morgen alles klappt.
Ob ich alles richtig mache.
Ob ich nichts vergesse.
Und ob du auch wirklich Zeit für mich hast.“
Der liebe Gott lachte leise.
„Du bist ja fleißig, Matthias. Aber weißt du was?“
„Was denn?“, fragte Matthias neugierig.
„Ich arbeite auch nachts.“
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Die stille Seite des Mannes
Sie waren gleich alt.
Sie waren gemeinsam alt geworden, ohne es je so zu nennen.
Das Leben hatte sie getragen: drei gesunde Söhne, Jahre der Arbeit, Jahre der
Verantwortung, ein Zuhause, das längst abbezahlt war.
Ein Haus, das Geschichten kannte.
Nun lebten sie dort zu zweit.
Zum ersten Mal wirklich zu zweit.
Und dann kam die Krankheit – nicht zu ihm, sondern zu ihr.
Aber sie traf ihn dennoch.
Er hatte gelernt zu beschützen.
Zu regeln. Zu tragen. Zu sagen: „Das schaffen wir.“
Doch diesmal war nichts zu organisieren, nichts zu reparieren.
Nur da zu sein.
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Der Anker und der Wind
Sie begegneten sich nicht zufällig.
Auch wenn es sich im ersten Moment so anfühlte, als hätte das Leben sie beiläufig
aneinander vorbeigeführt – wie zwei Wege, die sich kurz kreuzen und dann doch bleiben.
Er brachte Bewegung mit. Fragen. Ein inneres Drängen, das sagte: Da muss noch mehr sein.
Manchmal wirkte er unruhig, manchmal suchend, manchmal wie jemand, der den Horizont
ständig neu vermisst.
Sie brachte Ruhe mit. Tiefe. Eine Präsenz, die nichts beweisen musste.
In ihr lag Erfahrung, nicht laut, sondern getragen – wie Erde, die schon viele Schritte
gesehen hat.
Anfangs verstanden sie einander nicht immer.
Er wunderte sich über ihre Geduld.
Sie staunte über seinen Mut zum Neuanfang.
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Die gute Nachricht – Für Kinder
In dieser warmen, kindgerechten Erzählung entdeckt Annabella gemeinsam mit Elvira die Grundgedanken des christlichen Glaubens. In einfachen Bildern wird erklärt, dass Gottes Liebe bedingungslos ist, dass Jesus zeigt, wie nah und freundlich Gott den Menschen ist, und dass Fehler, Zweifel und Angst dazugehören dürfen. Der Text nimmt großen Fragen ihre Schwere und beantwortet sie mit Vertrauen, Trost und Hoffnung. Eine leise, liebevolle Geschichte über Glauben ohne Zwang, über Geborgenheit – und über die Gewissheit, niemals allein zu sein.
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Der Frosch zur rechten Zeit – der heilige Sprung
Diese symbolische Erzählung beschreibt einen stillen Wendepunkt im Leben einer Frau, die zwischen Sicherheit und Vertrauen steht. Die Begegnung mit dem Frosch – als Krafttier und Schwellenwesen zwischen zwei Welten – wird zum Spiegel ihres inneren Konflikts. Der eine, zweifellose Sprung des Frosches steht für Mut, Übergang und das Vertrauen ins Leben, auch ohne Garantien. Der Text lädt dazu ein, Loslassen nicht als Verlust, sondern als Rückkehr zu sich selbst zu begreifen – und erinnert daran, dass die entscheidenden Antworten oft leise kommen. Eine poetische Meditation über Veränderung, innere Wahrheit und den Moment, in dem man bereit ist zu springen.
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Zwischen dem Unsichtbaren und dem Licht
Dieser poetische Text beschreibt den inneren Weg zwischen Neumond und Vollmond als Sinnbild menschlicher Entwicklung. Der Neumond steht für Loslassen, innere Freiheit und Entscheidungen im Verborgenen – jenseits von Angst und Erwartung. Der Vollmond bringt ans Licht, was zuvor still gewählt wurde, nicht als Urteil, sondern als Spiegel. In ruhiger, spiritueller Sprache entfaltet der Beitrag die Erkenntnis, dass Karma kein strafendes Prinzip ist, sondern ein Echo innerer Haltung. Eine meditative Betrachtung über Verantwortung, Wahrheit und das Vertrauen, dass ehrliche Entscheidungen im Dunkeln das Licht nicht fürchten müssen.
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Das Gewitter und das Licht - Ein Beitrag zu dem Buch meiner Ehefrau
Dieser persönliche Beitrag erzählt von einem Leben, das früh von Krankheit, Ausgrenzung und Unsicherheit geprägt wurde – und von der stillen Kraft, die daraus gewachsen ist. Ein Schlaganfall im Kleinkindalter, Epilepsie und gesellschaftliche Barrieren formen einen Weg, auf dem aus Begrenzung Tiefe, aus Ablehnung Stärke und aus Schmerz Mitgefühl entsteht. Der Text verbindet medizinische Realität mit spiritueller Deutung und zeigt: Nicht jedes Gewitter zerstört – manche klären den Blick auf das Wesentliche. Eine leise, hoffnungsvolle Erzählung über Selbstannahme, innere Haltung und Vertrauen ins Leben.
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Die nächsten Termine meiner Lesungen:
18.06.2026 / 18 Uhr
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Deutschland


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